Luftfahrt-Glossar
VFR
Visual Flight Rules — der Pilot navigiert nach äußeren Sichtreferenzen und muss die VMC-Minima erfüllen.
VFR (Visual Flight Rules) ist das häufigste Flugregime für leichte Hubschrauber. Der Pilot muss Sichtkontakt zum Boden oder Horizont halten und die Mindestanforderungen an Sicht und Wolkenabstand (VMC) für die jeweilige Luftraumklasse und Höhe erfüllen. Auch bei VFR-Flügen können Karten, GPS und Funknavigation genutzt werden, die wichtigste Referenz bleibt jedoch „Sehen und Ausweichen“. Nacht-VFR erfordert eine gesonderte Berechtigung — siehe Nachtflugberechtigung.
Verwandte Begriffe
- IFRInstrument Flight Rules — der Pilot navigiert mithilfe von Funknavigationsinstrumenten unabhängig von der Außensicht.
- VMCVisual Meteorological Conditions — die Mindestwerte für Sicht und Wolkenabstand, die für einen VFR-Flug erfüllt sein müssen.
- IMCInstrument Meteorological Conditions — Wetterbedingungen, die VMC nicht erfüllen. Ein Flug ist nur unter IFR mit entsprechender Berechtigung möglich.
- Special VFREin von ATC freigegebener VFR-Flug innerhalb einer Kontrollzone bei Bedingungen unterhalb der normalen VMC-Minima. Der Pilot ist für die Hindernisfreiheit verantwortlich.
- VFR-HandbuchEine Publikation für VFR-Piloten. Enthält Flugplatzkarten, Verfahren und Frequenzen in leichter zugänglicher Form als das AIP.